- Mecklenburger Backstuben
17.02.2015

Vom Bäckerlehrling zum Schichtleiter – Ein Warener macht Karriere in seinem Traumberuf

„Es ist einfach toll, etwas mit seinen eigenen Händen zu machen.“ Bäckermeister Ronny Ahrens spricht voller Begeisterung von seinem Job, den er von der Pike auf gelernt hat.

„Es ist einfach toll, etwas mit seinen eigenen Händen zu machen.“ Bäckermeister Ronny Ahrens spricht voller Begeisterung von seinem Job, den er von der Pike auf gelernt hat. Aber der 35-Jährige, der inzwischen Schichtleiter bei der Mecklenburger Backstuben GmbH ist, weiß auch, dass der Bäckerberuf nicht bei allen ein gutes Image besitzt.

„Es gibt einfach falsche Vorstellungen. Viele denken, dass sie hier um 3 Uhr auf der Matte stehen müssen und keine Freizeit mehr haben. Das ist aber nicht so“, sagt der Warener. Zwar werde bei den Mecklenburger Backstuben in Schichten gearbeitet, aber das gebe es ja in vielen Berufen.
Die Frühschicht startet um 6 Uhr und endet um 14.30 Uhr. „Da hat man noch richtig was vom Tag. Gerade im Sommer ist das herrlich. Während andere noch im Job schwitzen, dürfen wir schon am Strand entspannen“, erzählt der sympathische Bäckermeister.

Gerne arbeitet Ronny Ahrens auch in der Nachtschicht von 22 bis 6.30 Uhr. „Da ist viel zu tun und da schafft man richtig was. Vor allem der Papierkram erledigt sich gut.“ Denn als Schichtleiter ist der 35-Jährige nicht nur für rund 50 Mitarbeiter verantwortlich, sondern koordiniert Prozesse, kümmert sich um Kundenwünsche und Bestellungen und hat natürlich auch immer ein Auge auf die Hygiene.
Außerdem muss der Müritzer viel lernen, denn Bäcker gehört zu jenen Berufen, in denen es keinen Stillstand gibt: Regelmäßig werden neue Produkte entwickelt, besondere Zutaten ausprobiert oder Abläufe verbessert. Langeweile oder Routine sind hier Fehlanzeige.

Seinen ersten Tag bei den Mecklenburger Backstuben hatte Ronny Ahrens am
1. September 1997. Nach der Ausbildung „verschwand“ er erst einmal für zehn Monate zur Bundeswehr, klopfte dann wieder bei seinem früheren Arbeitgeber an und wurde dort mit offenen Armen empfangen. In den Folgejahren arbeitete sich Ronny bis zum Schichtleiter hoch, „nebenbei“ machte er im vergangenen Jahr den Meister. „Das hat mir mein Chef ermöglicht – zeitlich und finanziell“, berichtet der junge Warener. Er ist froh, in einem Familienunternehmen zu arbeiten. „Hier kennt der Chef noch jeden persönlich. Die Türen der Geschäftsführung stehen den Mitarbeitern immer offen. Das ist ganz wichtig und gibt’s heutzutage ja nicht mehr so oft“, berichtet der Bäckermeister, der sich keinen schöneren Beruf vorstellen kann.

Quelle: http://www.wir-sind-mueritzer.de/