- Mecklenburger Backstuben
28.09.2017

Wenn der Geschmack der Kunden die Produktion beeinflusst

Der Favorit war schnell ausgemacht: Beim diesjährigen Kundenstammtisch der Mecklenburger Backstuben GmbH schwärmten die Teilnehmer einhellig vom Mohn-Schneeball, der in diesem Jahr zur Weihnachtszeit erstmals in den Filialen zu haben sein wird. Dass seine neue Kreation so gut ankommt, hat vor allem Produktentwickler Thomas Püttner gefreut. Er arbeitet seit Mai bei den Mecklenburger Backstuben und hat seither schon einige Leckereien „erfunden“.

„Schade, dass wir noch ein bisschen warten müssen, bis es den Schneeball gibt. Der ist wirklich lecker“, so Helga Zimmermann, die bereits zum dritten Mal beim Kundenstammtisch der Mecklenburger Backstuben dabei war.

Aber auch andere Neuheiten wurden von den nicht gerade unkritischen Teilnehmern des Stammtisches verkostet. Und sie hielten mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg. Beispielsweise bei den Weihnachtstopfen, die gleich in zwei Varianten auf dem Tisch standen – mit mehr und mit weniger Lebkuchengewürz. Hier gefiel zumeist das Teilchen mit dem „weniger“.

Vorfreude bei den meisten auch auf die vielen neuen Weihnachtsgebäcksorten, wie das Teegebäck mit Persipan in Sternenform, die Zimtis oder das Stracciatella-Teegebäck.

„Wir nehmen diesen Kundenstammtisch wirklich sehr ernst, denn hier bekommen wir unverblümt die Meinung zu den neuen Produkten gesagt. Die Hinweise werden dann auch in die endgültige Variante mit einfließen“, sagt Dr. Susanne Curth als Marketing-Chefin der Mecklenburger Backstuben GmbH. Normalerweise werden neue Produkte innerhalb des Unternehmens in großen Runden verkostet, doch Kundenmeinungen seien ebenfalls gefragt und durchaus gewünscht. Auch wenn sie manchmal weh tun.

Aber nicht nur Süßes „mussten“ die Teilnehmer des diesjährigen Kundenstammtisches verkosten, sondern auch Herzhaftes. Wie das neue Leinsamenbrot mit dem niedlichen Namen „Meckilein“. Das wird mit Honig verfeinert, hat eine milde Kruste und ist seit einem Monat im Handel. „Das Leinsamenbrot hat ganz schnell Fans gefunden“, so Susanne Curth. Und auch beim Kundenstammtisch im Altstadtcafé ließen die Laien-Tester nur wenige Krümel übrig.

Apropos Altstadtcafé. Dort stehen im November bei laufendem Betrieb Umbauarbeiten an. Was alles gemacht wird, wollte die Marketingchefin zwar noch nicht verraten, aber: „Es wird sehr schön.“

Na, dann, lassen wir uns überraschen.

Quelle: www.wir-sind-mueritzer.de